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Unternehmerische Veränderungsprozesse werden fast ausschließlich durch immaterielle Erfolgsfaktoren bestimmt. Um derartig komplexe und lang andauernde Veränderungsprozesse begleiten und überprüfen zu können, bietet sich deshalb die Nutzung eines Instrumentes an, dass diese immateriellen Erfolgsfaktoren erfasst, bewertet und die Zusammenhänge zwischen den Faktoren darstellt. Mit der Wissensbilanz – Made in Germany steht ein derartiges Werkzeug zur Verfügung. Vorteile der Wissensbilanz als Controlling-Tool für Change-Management-Prozesse liegen in:

  • Der frühzeitigen Einbindung der betroffenen Personengruppen in den Veränderungsprozess
  • Der Schaffung eines allgemeinen Verständnisses für unternehmerische Zusammenhänge
  • Der differenzierten Betrachtung der verschiedenen Einflussfaktoren sowohl nach den Kapitalarten Human-, Struktur- und Beziehungskapital, wie auch nach den Bewertungsdimensionen Qualität, Quantität und vor allem Systematik.
  • Der Darstellung der Wirkungszusammenhänge zwischen den einzelnen Einflussfaktoren und den Unternehmenszielen.
  • Der Priorisierung der Maßnahmen
  • Der Bewertung der Einflussfaktoren in Bezug auf ihre Steuerbarkeit im Veränderungsprozess
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In einem aktuellen Projekt starten wir gerade einen Veränderungsprozess auf Basis der Ergebnisse einer Wissensbilanz. Zunächst lieferte die Definition der Einflussfaktoren für die Wissensbilanz durch die Workshop-Teilnehmer und damit durch die Mitarbeiter des Unternehmens einen ersten wichtigen Hinweis auf die,für den Veränderungsprozess relevanten Einflussfaktoren. Alleine durch die Auswahl der verschiedenen Einflussfaktoren wurde eine erste Tendenz erkennbar, welche Aspekte im Rahmen des Veränderungsprozesses mit berücksichtigt werden müssen. Die anschließende Bewertung der Einflussfaktoren nach den Kriterien Qualität, Quantität und Systematik und die jeweils damit verbundene Diskussion der Teilnehmer zeigte bereits deutlich den Veränderungsbedarf, sowohl in den einzelnen Kapitalarten, wie auch die Schwerpunkte in den Bewertungsdimensionen (Quantität, Qualität, Systematik) auf. Die anschließende Beurteilung der Wirkungszusammenhänge lieferte dann noch die notwendige Gewichtung der Faktoren in der aktuellen Unternehmenssituation, so dass daraus die Faktoren ermittelt werden könnten, welche auf jeden Fall im Veränderungsprozess berücksichtigt werden müssen. Nach der Umsetzung der ersten Veränderungsmaßnahmen werden wir eine weitere Wissensbilanz zur Überprüfung der Ergebnisse einsetzen.  

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